Bild
Startseite
 
Kontakt
 
Impressum
 
Bilder von Syke
 
Beschreibung von Syke
 
Stadtkarte von Syke
 
Meine Krankheit
 
Syringomyelie
 
Reportage
 
Hobbyraum
 
Meine Terrasse
 
Mein Arbeitsplatz
 
Wetter von Syke
 
Briefpapier Vorlagen
 
Unwetterzentrale
 
Verbrechen in der DDR
 
Mauerbau DDR
 
Flickenteppich
 
Banner
 
Meine Krankheit

Mein Name ist Michael Mühlefeld, ich bin 68 Jahre alt und wohne in Syke bei Bremen. Ich habe die Syring Th 11 bis L1 seit 1975. 1976 wurde die Syring im Nordstadtkrankenhaus Hannover durch Kontrastmittel und sehr langen Untersuchungen festgestellt.
 
Als Mechaniker konnte ich wegen der Verletzungsgefahr nicht mehr arbeiten. Bei mir war die ganze linke Seite von der Schulter über den Arm, Brust und Rücken bis zur Gürtellinie überempfindlich, ich spürte ein Brennen und wiederum habe ich nichts gespürt, wenn ich mich verletzt habe.
 
Ich war von 1976 bis August 1978 krankgeschrieben. Damit habe ich mich nicht zufrieden gegeben, denn dadurch wurde die Krankheit auch nicht besser. Also ließ ich mich gesund schreiben, aber als Schwerbehinderter. Ich  bekam eine Stelle als Kunststoffverarbeiter (Umschulung) in der Werbebranche.

1985 veränderten sich die Gefühle in meinem linken Bein. Ich ging in die Medizinische Hochschule Hannover und die ließen in Hannover Computertomographie-Aufnahmen machen, die alle nichts brachten.
Daraufhin überwiesen sie mich nach Oldenburg zu Dr. Terway. Der hat nach 5 Stunden (19:30 bis 00:30 Uhr) Kernspintomographie den Grund für die Veränderungen im linken Bein gefunden. Es war ein kleiner Tumor in der Wirbelsäule.
 
Dieser Tumor war noch sehr klein, aber niemand traute sich, ihn zu operieren.
1989 konnte ich nicht mehr arbeiten, da sich mein Fuß verkrümmte und ich schlecht laufen konnte. Ich wurde Frührentner.

Bis 1993 wollte niemand den Tumor, der inzwischen 5 Wirbel (Th11 - L3) groß war, operieren. Im Juni 1993 wurde auf mein Drängen hin der Tumor doch operiert. Nach der Operation waren meine Muskeln in den Beinen weg.

 
Im November 1993 kam ich in die Reha-Klinik nach Soltau und wurde wieder soweit hergestellt, dass ich mit dem Gehwagen laufen und stehen konnte. Im Februar 1994 zog ich mir bei der Krankengymnastik in der Klinik einen Oberschenkelbruch zu. Ich blieb bis Juni 1994 in der Klinik und lernte auch nach dem Bruch wieder kleine Wege am Gehwagen zu laufen.
 
Ab Januar 1995 bekam ich Krämpfe im Unterleib, dem Rücken und den Beinen, die immer schlimmer wurden, aber ich konnte immer noch am Gehwagen gehen bis ich im Dezember 1996 in unserem Badezimmer stürzte und mir das linke Knie brach, was nicht bemerkt wurde, weil ich kein Gefühl in den Beinen habe.
 
Im Oktober 1997 wurde das Knie versteift, weil durch den nicht erkannten Bruch eine Fehlstellung im Knie war. Nach der Versteifung hoffte ich, dass ich wieder laufen bzw. stehen konnte. Aber die Krämpfe wurden immer schlimmer und die Knochen immer poröser, sodass ich mir noch einen Oberschenkelhalsbruch zuzog, der auch erst erkannt wurde, nachdem er falsch zusammengewachsen war.
Seitdem sitze ich im Rollstuhl und habe ständig Krämpfe gegen die kein Medikament wirkt. Wenn die Krämpfe nicht so schlimm sind, fahre ich noch ab und zu mit meinem Wagen, der umgebaut wurde, kleine Touren.

Im Februar 2003 war ich für 4 Wochen in der Schmerzklinik in Kiel. Dort haben sich die Ärzte sehr bemüht, aber auch sie konnten mir nicht helfen.
 
Seit August 2006 kann ich die Schmerzen, die durch die Krämpfe entstehen, spüren.
Ab 11.09.2006 nehme ich Schmerzmittel und hoffe, dass sie wirken …
 
Wir schreiben das Jahr 2007-Monat April.
Da ich eine Medikamentenallagie habe, ist es sehr schwer Schmerzmittel herauszufiltern.  Es hat nichts geholfen. Als letztes haben wir mit Morphin versucht, aber die Krämpfe und Schmerzen blieben, nur benommen wurde ich.
Abgesetzt.
Auf Deutsch gesagt, Scheiße, ich muß damit leben.
 
März 2009
Die Krämpfe und Schmerzen haben zugenommen.
Am Schlimmsten sind sie nachmittags. Gegen 17:00 Uhr bin ich so erledigt, dass ich mich ins Bett legen muss und oft schlafe ich dann eine Weile. Den restlichen Abend bleibe ich im Bett liegen, da ich - durch das Sitzen den ganzen Tag über - lieber auf der Seite liegen bleibe, um den Rücken zu schonen. Der Nachteil ist allerdings, dass ich morgens um 6:00 / 7:00 Uhr wieder aufstehen muss, weil die Schultern schmerzen. Es ist ein
Teufelskreis.
 
April 2011
Es ist nichts besser geworden.
 
September 2012
Ich kann mich kaum noch bewegen, die Krämpfe und Schmerzen haben
zugenommen. Ab und zu wird mir vor Schmerzen schwindelig,
 
Februar 2015
Es ist nicht besser geworden.

Mein Zuhause
Behinterte gerechte Wohnung
g-h-s.38.jpg